Flugplatz Borken-Hoxfeld (EDLY)
Unser Zuhause: eine lange Graspiste mitten im Grünen zwischen Bocholt und Borken. Scroll weiter und flieg einmal über den Platz.
Luftsportgruppe Bocholt · seit 1951
Lautlos über dem Münsterland – getragen nur von Wind und Thermik. Bei der Luftsportgruppe Bocholt lernst du fliegen. Richtig fliegen.
Einmal über den Platz
Unser Zuhause: eine lange Graspiste mitten im Grünen zwischen Bocholt und Borken. Scroll weiter und flieg einmal über den Platz.
Hier beginnt jeder Flugtag: Flugzeuge aufbauen, Checks durchgehen, Seil einklinken. Wer nicht fliegt, hilft am Boden mit – Segelfliegen ist Teamsport.
Am anderen Ende des Platzes steht unsere Winde. Sie zieht das Segelflugzeug am Seil in unter einer Minute auf einige hundert Meter Höhe – der spektakulärste Fahrstuhl des Münsterlands.
Start und Landung auf Gras – weicher als jeder Asphalt. Am Landezeichen entscheidet sich, wie sauber deine Landeeinteilung war.
In der Halle schlafen unsere Flugzeuge. Im Winter wird hier geschraubt, gewartet und poliert, damit im Frühjahr alles startklar ist.
Nach dem Fliegen wird hier gegrillt, gefachsimpelt und der Tag ausgewertet. Der Platz, an dem aus einem Verein eine zweite Familie wird.
Egal ob du nur mal reinschnuppern willst, die Lizenz machen möchtest oder schon Pilot bist – hier startest du.
Werde auf Probe Mitglied: Mitfliegen im Doppelsitzer, Vereinsleben erleben – für einmalig 20 € inklusive Startgebühren.
So funktioniert'sVom ersten Start bis zur Segelfluglizenz (SPL) – begleitet von über 20 ehrenamtlichen Fluglehrern. Einstieg ab 14 Jahren.
Ausbildung ansehenLaserTag, Zelten am Platz, Grillabende und Pool – unsere Jugendgruppe ist mehr als nur Fliegen.
Jugend entdeckenSo sieht ein Flugtag bei uns aus – gefilmt von unseren Mitgliedern.
Acht Flugzeuge vom Schulungsdoppelsitzer bis zum 20-Meter-Streckenflieger – alle gepflegt in unserer eigenen Werkstatt.
SchulungRobuster Doppelsitzer für die Grundausbildung – hier machst du deine ersten Starts.
FortgeschritteneEinsitzer für die weiterführende Schulung – der Übergang zum Leistungssegler.
StreckenflugUnser leistungsfähigster Segler mit Wölbklappen und Gleitzahl 1:41,7.
AllrounderDas beliebteste Vereinsflugzeug – Winglets, Gleitzahl 1:40,5, für fast alles zu haben.
Weitere LS 4 im Privatbesitz eines Vereinsmitglieds – sportlich unterwegs.
StreckenflugModerner Doppelsitzer mit Hilfsmotor – 20 Meter Spannweite für lange Strecken.
Holzbauweise von 1955 – ein fliegendes Stück Vereinsgeschichte.
StreckenflugLegendärer Hochleistungssegler von Dick Schreder mit 17 Metern Spannweite.
Schreib uns eine kurze Nachricht – wir melden uns und finden gemeinsam einen passenden Termin.
Wir empfangen dich in Borken-Hoxfeld, nehmen dich als Schnuppermitglied auf und erklären dir alles.
Du fliegst im Doppelsitzer mit Fluglehrer und erlebst das Vereinsleben hautnah – vom Aufbau bis zum Grillen.
Danach entscheidest du in Ruhe, ob du mit der Ausbildung weitermachen möchtest. Ganz ohne Druck.
Auf Instagram nehmen wir dich mit an den Platz – Starts, Landungen und alles dazwischen.
Vom ersten Start an war klar: Das ist mein Sport. Die Fluglehrer nehmen sich richtig Zeit und die Gemeinschaft am Platz ist einfach klasse.
Fliegen ist ein Droge, deren Entzugserscheinungen schon nach der Landung eintreten.
19:20 · Abendthermik
Kein Motor.
Trotzdem stundenlang oben.
Wie geht das?
Das Geheimnis steht unsichtbar in der Luft. Steig ein letztes Mal mit ein – die ASK 13 zeigt dir, wie Segelflieger aus Sonne Höhe machen.
So fliegt man Thermik
Die Sonne heizt die Landschaft ungleichmäßig auf: Ein trockener Acker oder ein Ortsrand wird wärmer als der Wald daneben. Irgendwann löst sich die warme Luft ab und steigt als unsichtbarer Schlauch nach oben – die Thermik. Genau dieser Aufwind ist der Motor der Segelflieger.
So einen Aufwindschlauch nennen Piloten liebevoll „Bart“. Sehen kann man ihn nicht – aber seine Zeichen: Oben markiert ihn oft eine frische Quellwolke, darunter kreisen Bussarde oder andere Segelflugzeuge. Und spätestens wenn es dich sanft anhebt und das Vario piept, weißt du: gefunden.
Ein Bart ist schmal – wer geradeaus weiterfliegt, ist sofort wieder draußen. Also legst du die ASK 13 in eine Kurve und bleibst im Kreis mitten im steigenden Luftstrom. Runde um Runde schraubst du dich nach oben wie auf einer unsichtbaren Wendeltreppe.
In der Mitte des Barts steigt es am kräftigsten. Deshalb „zentrieren“ Piloten: Wo das Vario stärker ausschlägt, machst du die Kurve etwas weiter auf, wo das Steigen nachlässt, ziehst du sie enger – so wandert dein Kreis Stück für Stück ins Zentrum des Steigens.
Ganz oben wird aus der feuchten Warmluft die Quellwolke – ihre flache Unterseite ist die natürliche Decke des Barts. Kurz darunter ist Schluss, denn in die Wolke hinein darf ein Segelflugzeug nicht. Zeit, die gewonnene Höhe zu nutzen.
Nase runter, Fahrt aufnehmen, raus aus dem Bart: Mit der gewonnenen Höhe gleitest du zur nächsten Quellwolke – und kurbelst dort wieder nach oben. Aus diesem Wechsel von Kreisen und Gleiten entstehen Streckenflüge über hunderte Kilometer. Ganz ohne Motor.
Komm an einem Flugwochenende vorbei oder sichere dir direkt deine Schnuppermitgliedschaft – 20 € einmalig, Startgebühren inklusive, keine Vorkenntnisse nötig.