Luftsportgruppe Bocholt · seit 1951

Erlebe die Faszination des Segelfliegens

Lautlos über dem Münsterland – getragen nur von Wind und Thermik. Bei der Luftsportgruppe Bocholt lernst du fliegen. Richtig fliegen.

Einmal über den Platz

01/06

Flugplatz Borken-Hoxfeld (EDLY)

Unser Zuhause: eine lange Graspiste mitten im Grünen zwischen Bocholt und Borken. Scroll weiter und flieg einmal über den Platz.

02/06

Die Startstelle

Hier beginnt jeder Flugtag: Flugzeuge aufbauen, Checks durchgehen, Seil einklinken. Wer nicht fliegt, hilft am Boden mit – Segelfliegen ist Teamsport.

03/06

Die Startwinde

Am anderen Ende des Platzes steht unsere Winde. Sie zieht das Segelflugzeug am Seil in unter einer Minute auf einige hundert Meter Höhe – der spektakulärste Fahrstuhl des Münsterlands.

04/06

Die Graspiste

Start und Landung auf Gras – weicher als jeder Asphalt. Am Landezeichen entscheidet sich, wie sauber deine Landeeinteilung war.

05/06

Halle & Werkstatt

In der Halle schlafen unsere Flugzeuge. Im Winter wird hier geschraubt, gewartet und poliert, damit im Frühjahr alles startklar ist.

06/06

Das Vereinsheim

Nach dem Fliegen wird hier gegrillt, gefachsimpelt und der Tag ausgewertet. Der Platz, an dem aus einem Verein eine zweite Familie wird.

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  1. Flugplatz Borken-Hoxfeld (EDLY) Unser Zuhause: eine lange Graspiste mitten im Grünen zwischen Bocholt und Borken. Scroll weiter und flieg einmal über den Platz.
  2. Die Startstelle Hier beginnt jeder Flugtag: Flugzeuge aufbauen, Checks durchgehen, Seil einklinken. Wer nicht fliegt, hilft am Boden mit – Segelfliegen ist Teamsport.
  3. Die Startwinde Am anderen Ende des Platzes steht unsere Winde. Sie zieht das Segelflugzeug am Seil in unter einer Minute auf einige hundert Meter Höhe – der spektakulärste Fahrstuhl des Münsterlands.
  4. Die Graspiste Start und Landung auf Gras – weicher als jeder Asphalt. Am Landezeichen entscheidet sich, wie sauber deine Landeeinteilung war.
  5. Halle & Werkstatt In der Halle schlafen unsere Flugzeuge. Im Winter wird hier geschraubt, gewartet und poliert, damit im Frühjahr alles startklar ist.
  6. Das Vereinsheim Nach dem Fliegen wird hier gegrillt, gefachsimpelt und der Tag ausgewertet. Der Platz, an dem aus einem Verein eine zweite Familie wird.

Einmal um die ASK 13

01/06

Die ASK 13

Unser Schulflugzeug – und das aus gutem Grund: Die ASK 13 ist gutmütig, ehrlich und verzeiht Anfängerfehler. Sie fliegt langsam genug, um alles in Ruhe zu lernen, und meldet sich spürbar, bevor etwas schiefgeht. Auf ihr machst du bei uns deine allerersten Starts.

02/06

Das Cockpit

Vorne sitzt der Flugschüler, dahinter der Fluglehrer – beide mit eigenem Knüppel und eigenen Pedalen. Der Knüppel steuert das Rollen und die Nase, die Pedale das Seitenruder. Drei Instrumente reichen: Fahrtmesser, Höhenmesser und das Variometer, das dir zeigt, ob es gerade nach oben geht.

03/06

Die Tragflächen

Hier entsteht der Auftrieb, der das ganze Flugzeug trägt: Die Flügel sind so geformt, dass die Luft sie beim Vorbeiströmen förmlich nach oben saugt. An den Hinterkanten sitzen die Querruder – bewegst du den Knüppel zur Seite, legt sich die ASK 13 damit in die Kurve.

04/06

Die Bremsklappen

Segelflugzeuge gleiten so gut, dass sie ohne Hilfe kaum wieder herunterkommen. Deshalb fahren zum Landen Bremsklappen aus dem Flügel: Sie stören gezielt die Strömung, der Anflug wird steiler – und du bestimmst damit ganz genau, wo du aufsetzt.

05/06

Das Leitwerk

Das Leitwerk hält das Flugzeug ruhig und stabil in der Luft – wie die Federn eines Pfeils. Das Seitenruder folgt deinen Pedalen und hält die Kurve sauber, das Höhenruder folgt dem Knüppel: Nase runter heißt schneller, Nase hoch heißt langsamer.

06/06

Und dann: fliegen.

Seil straff, die Winde zieht an – nach wenigen Sekunden trägt dich nur noch der Wind. Genau dafür steht sie jeden Flugtag startklar an der Startstelle: damit aus Zuschauern Pilotinnen und Piloten werden.

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  1. Die ASK 13 Unser Schulflugzeug – und das aus gutem Grund: Die ASK 13 ist gutmütig, ehrlich und verzeiht Anfängerfehler. Sie fliegt langsam genug, um alles in Ruhe zu lernen, und meldet sich spürbar, bevor etwas schiefgeht. Auf ihr machst du bei uns deine allerersten Starts.
  2. Das Cockpit Vorne sitzt der Flugschüler, dahinter der Fluglehrer – beide mit eigenem Knüppel und eigenen Pedalen. Der Knüppel steuert das Rollen und die Nase, die Pedale das Seitenruder. Drei Instrumente reichen: Fahrtmesser, Höhenmesser und das Variometer, das dir zeigt, ob es gerade nach oben geht.
  3. Die Tragflächen Hier entsteht der Auftrieb, der das ganze Flugzeug trägt: Die Flügel sind so geformt, dass die Luft sie beim Vorbeiströmen förmlich nach oben saugt. An den Hinterkanten sitzen die Querruder – bewegst du den Knüppel zur Seite, legt sich die ASK 13 damit in die Kurve.
  4. Die Bremsklappen Segelflugzeuge gleiten so gut, dass sie ohne Hilfe kaum wieder herunterkommen. Deshalb fahren zum Landen Bremsklappen aus dem Flügel: Sie stören gezielt die Strömung, der Anflug wird steiler – und du bestimmst damit ganz genau, wo du aufsetzt.
  5. Das Leitwerk Das Leitwerk hält das Flugzeug ruhig und stabil in der Luft – wie die Federn eines Pfeils. Das Seitenruder folgt deinen Pedalen und hält die Kurve sauber, das Höhenruder folgt dem Knüppel: Nase runter heißt schneller, Nase hoch heißt langsamer.
  6. Und dann: fliegen. Seil straff, die Winde zieht an – nach wenigen Sekunden trägt dich nur noch der Wind. Genau dafür steht sie jeden Flugtag startklar an der Startstelle: damit aus Zuschauern Pilotinnen und Piloten werden.
1951
gegründet – über 70 Jahre Fliegerei
8
Segelflugzeuge in unserer Flotte
14
Jahre – ab diesem Alter geht's los
ab 31
im Monat, alle Starts inklusive
09:00Aufbau am Platz – der Flugtag beginnt

Film ab

So sieht ein Flugtag bei uns aus – gefilmt von unseren Mitgliedern.

Unsere Flotte

Acht Flugzeuge vom Schulungsdoppelsitzer bis zum 20-Meter-Streckenflieger – alle gepflegt in unserer eigenen Werkstatt.

Unsere Flotte steigt aus

01/05

Der Flugzeuganhänger

In so einem langen weißen Hänger reist ein Segelflugzeug: Flächen abgerüstet, Rumpf hinein, Deckel zu – und ab zum nächsten Flugplatz. Unserer hier hat allerdings ein kleines Geheimnis. Scroll weiter und schau, was heute alles drinsteckt.

02/05

Die Schulflugzeuge

Zuerst kommen die Ausbilder heraus: die ASK 13 für deine allerersten Starts, die ASK 18 für die ersten Alleinflüge – und der Bergfalke von 1955, unser fliegendes Stück Vereinsgeschichte in Holzbauweise.

03/05

Die Leistungssegler

Dann die schlanken Einsitzer für die Strecke: zwei LS 4 (eine davon hört auf den Namen „Tango“), die LS 3 mit Wölbklappen und der legendäre Kestrel – für alle, die nach der Ausbildung weit hinaus wollen.

04/05

Das Flaggschiff

Zum Schluss das größte Stück: der Arcus T. Ein moderner Doppelsitzer für große Strecken – mit ausklappbarem Hilfsmotor im Rücken, falls die Thermik unterwegs doch mal Feierabend macht.

05/05

Acht Flugzeuge, ein Verein

Fast alle gehören dem Verein, die „Tango“ bringt ein Mitglied mit – gewartet wird die ganze Flotte in der eigenen Werkstatt, geflogen von allen Mitgliedern, ohne Startgebühren. Bleibt nur eine Frage: In welchem willst du sitzen?

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  1. Der Flugzeuganhänger In so einem langen weißen Hänger reist ein Segelflugzeug: Flächen abgerüstet, Rumpf hinein, Deckel zu – und ab zum nächsten Flugplatz. Unserer hier hat allerdings ein kleines Geheimnis. Scroll weiter und schau, was heute alles drinsteckt.
  2. Die Schulflugzeuge Zuerst kommen die Ausbilder heraus: die ASK 13 für deine allerersten Starts, die ASK 18 für die ersten Alleinflüge – und der Bergfalke von 1955, unser fliegendes Stück Vereinsgeschichte in Holzbauweise.
  3. Die Leistungssegler Dann die schlanken Einsitzer für die Strecke: zwei LS 4 (eine davon hört auf den Namen „Tango“), die LS 3 mit Wölbklappen und der legendäre Kestrel – für alle, die nach der Ausbildung weit hinaus wollen.
  4. Das Flaggschiff Zum Schluss das größte Stück: der Arcus T. Ein moderner Doppelsitzer für große Strecken – mit ausklappbarem Hilfsmotor im Rücken, falls die Thermik unterwegs doch mal Feierabend macht.
  5. Acht Flugzeuge, ein Verein Fast alle gehören dem Verein, die „Tango“ bringt ein Mitglied mit – gewartet wird die ganze Flotte in der eigenen Werkstatt, geflogen von allen Mitgliedern, ohne Startgebühren. Bleibt nur eine Frage: In welchem willst du sitzen?

In vier Schritten in die Luft

01

Anfragen

Schreib uns eine kurze Nachricht – wir melden uns und finden gemeinsam einen passenden Termin.

02

Am Flugplatz

Wir empfangen dich in Borken-Hoxfeld, nehmen dich als Schnuppermitglied auf und erklären dir alles.

03

Mitfliegen

Du fliegst im Doppelsitzer mit Fluglehrer und erlebst das Vereinsleben hautnah – vom Aufbau bis zum Grillen.

04

Entscheiden

Danach entscheidest du in Ruhe, ob du mit der Ausbildung weitermachen möchtest. Ganz ohne Druck.

14:10Startbetrieb läuft – Winde auf Zug

Folge uns in die Luft

Auf Instagram nehmen wir dich mit an den Platz – Starts, Landungen und alles dazwischen.

Folge uns auf Instagram

Stimmen aus dem Verein

Vom ersten Start an war klar: Das ist mein Sport. Die Fluglehrer nehmen sich richtig Zeit und die Gemeinschaft am Platz ist einfach klasse.

Noel Delsing — Flugschüler seit 2022

Fliegen ist ein Droge, deren Entzugserscheinungen schon nach der Landung eintreten.

Werner Enk — Fluglehrer

Bereit für deinen ersten Start?

19:20 · Abendthermik

Kein Motor.

Trotzdem stundenlang oben.

Wie geht das?

Das Geheimnis steht unsichtbar in der Luft. Steig ein letztes Mal mit ein – die ASK 13 zeigt dir, wie Segelflieger aus Sonne Höhe machen.

So fliegt man Thermik

01/06

Alles beginnt am Boden

Die Sonne heizt die Landschaft ungleichmäßig auf: Ein trockener Acker oder ein Ortsrand wird wärmer als der Wald daneben. Irgendwann löst sich die warme Luft ab und steigt als unsichtbarer Schlauch nach oben – die Thermik. Genau dieser Aufwind ist der Motor der Segelflieger.

02/06

Den Bart finden

So einen Aufwindschlauch nennen Piloten liebevoll „Bart“. Sehen kann man ihn nicht – aber seine Zeichen: Oben markiert ihn oft eine frische Quellwolke, darunter kreisen Bussarde oder andere Segelflugzeuge. Und spätestens wenn es dich sanft anhebt und das Vario piept, weißt du: gefunden.

03/06

Eng einkreisen

Ein Bart ist schmal – wer geradeaus weiterfliegt, ist sofort wieder draußen. Also legst du die ASK 13 in eine Kurve und bleibst im Kreis mitten im steigenden Luftstrom. Runde um Runde schraubst du dich nach oben wie auf einer unsichtbaren Wendeltreppe.

04/06

Zentrieren

In der Mitte des Barts steigt es am kräftigsten. Deshalb „zentrieren“ Piloten: Wo das Vario stärker ausschlägt, machst du die Kurve etwas weiter auf, wo das Steigen nachlässt, ziehst du sie enger – so wandert dein Kreis Stück für Stück ins Zentrum des Steigens.

05/06

Bis unter die Wolke

Ganz oben wird aus der feuchten Warmluft die Quellwolke – ihre flache Unterseite ist die natürliche Decke des Barts. Kurz darunter ist Schluss, denn in die Wolke hinein darf ein Segelflugzeug nicht. Zeit, die gewonnene Höhe zu nutzen.

06/06

Und weiter zur nächsten

Nase runter, Fahrt aufnehmen, raus aus dem Bart: Mit der gewonnenen Höhe gleitest du zur nächsten Quellwolke – und kurbelst dort wieder nach oben. Aus diesem Wechsel von Kreisen und Gleiten entstehen Streckenflüge über hunderte Kilometer. Ganz ohne Motor.

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  1. Alles beginnt am Boden Die Sonne heizt die Landschaft ungleichmäßig auf: Ein trockener Acker oder ein Ortsrand wird wärmer als der Wald daneben. Irgendwann löst sich die warme Luft ab und steigt als unsichtbarer Schlauch nach oben – die Thermik. Genau dieser Aufwind ist der Motor der Segelflieger.
  2. Den Bart finden So einen Aufwindschlauch nennen Piloten liebevoll „Bart“. Sehen kann man ihn nicht – aber seine Zeichen: Oben markiert ihn oft eine frische Quellwolke, darunter kreisen Bussarde oder andere Segelflugzeuge. Und spätestens wenn es dich sanft anhebt und das Vario piept, weißt du: gefunden.
  3. Eng einkreisen Ein Bart ist schmal – wer geradeaus weiterfliegt, ist sofort wieder draußen. Also legst du die ASK 13 in eine Kurve und bleibst im Kreis mitten im steigenden Luftstrom. Runde um Runde schraubst du dich nach oben wie auf einer unsichtbaren Wendeltreppe.
  4. Zentrieren In der Mitte des Barts steigt es am kräftigsten. Deshalb „zentrieren“ Piloten: Wo das Vario stärker ausschlägt, machst du die Kurve etwas weiter auf, wo das Steigen nachlässt, ziehst du sie enger – so wandert dein Kreis Stück für Stück ins Zentrum des Steigens.
  5. Bis unter die Wolke Ganz oben wird aus der feuchten Warmluft die Quellwolke – ihre flache Unterseite ist die natürliche Decke des Barts. Kurz darunter ist Schluss, denn in die Wolke hinein darf ein Segelflugzeug nicht. Zeit, die gewonnene Höhe zu nutzen.
  6. Und weiter zur nächsten Nase runter, Fahrt aufnehmen, raus aus dem Bart: Mit der gewonnenen Höhe gleitest du zur nächsten Quellwolke – und kurbelst dort wieder nach oben. Aus diesem Wechsel von Kreisen und Gleiten entstehen Streckenflüge über hunderte Kilometer. Ganz ohne Motor.

Komm an einem Flugwochenende vorbei oder sichere dir direkt deine Schnuppermitgliedschaft – 20 € einmalig, Startgebühren inklusive, keine Vorkenntnisse nötig.

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